Pray ´n´ Stay: eine Nacht im Zeichen des Gebets
Kurzbeschreibung
Pray´n´Stay ist eine Gebetsnacht speziell für Jugendliche zwischen 13 und20 Jahren, die im Rahmen der Allianz-Gebetswoche im Gemeindehaus Zwingenberg stattfindet. Durch eine zeit- und altersgemäße Gestaltung soll das Thema Gebet die Jugendlichen ansprechen.
Beschreibung
Die Allianz-Gebetswoche ist in Zwingenberg eine Veranstaltung mit langer Tradition, an welcher verschiedene Gemeindegruppen, der CVJM und auch die kath. Kirchengemeinde teilnehmen. Leider hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass immer weniger und auch nur zumeist ältere Gemeindeglieder an den Gebetsveranstaltungen teilnehmen.
Daher kam im CVJM Zwingenberg die Überlegung auf, die Allianz-Gebetswoche allgemein attraktiver zu gestalten und speziell für Junge Menschen anzusprechend zu machen. Nachdem diese Zielrichtung klar war, setzte sich ein kleines Team von begeisterten Jugendlichen und Erwachsenen zusammen und konzipierte "Pray´n´Stay".
Pray´n´Stay ist eine Gebetsnacht speziell für Jugendliche zwischen 13-20 Jahren, die im Rahmen der Allianz-Gebetswoche im Gemeindehaus Zwingenberg stattfindet.
Dafür wurde das Gemeindehaus großflächig umgestaltet. So wurde aus dem großen Gemeindesaal durch viele große Stellwände ein Raum mit vielen verschiedenen abgeschlossenen Gebetsecken. Diese wurden mit Tüchern, Polstern, Lichtschläuchen und viel Kreativität schön eingerichtet. In der Mitte des Raumes wurden "Kirchentagshocker" aufgestellt und eine Bühne für die Band aufgebaut. In den Jugendräumen im Untergeschoss wurden ein Bistro und die Schlafräume eigerichtet.
Ab 19.30 Uhr ging es los, die ersten Jugendlichen kamen und "checkten ein". Isomatten und Schlafsäcke wurden in die dafür bestimmten Räume gebracht. Anschließend konnte man es sich im Bistro, bei Cocktails und Knabbereien gemütlich machen. Um 20.30 Uhr ging es schließlich mit dem ersten Worship-Teil los. Die "Lift-Band" (Jugendband, welche regelmäßige Jugendgottesdienste gestaltet) aus dem Nachbarort Bickenbach animierte die ca. 80 Jugendlichen zum mitsingen und schaffte eine schöne Atmosphäre. Ein Anspiel zum Thema Beten und ein kurzer Impuls zum Thema p.u.s.h. (pray until something happens) regte zum Nachdenken an, bevor schließlich der zweite Worship-Teil startete. Nach einer kurzen Pause, in der frisch gebackene Pizzabrötchen und leckere alkoholfreie Cocktails genossen wurden, waren alle eingeladen, die verschiedenen Gebetsstationen zu nutzen.
Diese waren durch Schilder gekennzeichnet und sollten sich somit selbst erklären. Passend dazu hingen jeweils einige Bibelverse in den Pray-Corners. Mitarbeitende standen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Folgende Stationen waren eingerichtet:
Pers. Gebet/ Segen/ Seelsorge - Mitarbeiter stehen zur Verfügung, Möglichkeit sich etwas zurückzuziehen in kleine abgeteilte "Räume" mit Tischchen und Hockern.
"Auf eins könnt ihr euch jetzt schon verlassen: Ich werde - egal zu welcher Zeit und egal wo ihr gerade seid - immer an eurer Seite sein und euch nie mehr verlassen." Jesus in Mt. 28,20
Schuld abladen - hier steht eine Kloschüssel, in der die Jugendlichen allen "Scheiß" bei Gott abladen können. Dies konnte mit Filzstift auf Klopapier geschrieben und ins Klo geschmissen werden.
Klagemauer - Bausteine mit Löchern, in die Zettel gesteckt werden durften. Außerdem gab es hier die Möglichkeit, einen Stein (symbolisch für die Last, die ich trage) am Kreuz abzulegen.
"Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben." Mt. 11,28
"Schmeißt eure Probleme und Sorgen auf Gott, er wird sich schon darum kümmern." 1. Petrus 5,7
Liebes-Brief - hier lief die Präsentation von www.e-water.net "Gott hat dir einen Liebesbrief geschrieben", hier war gemütliches Zurücklehnen angesagt. Außerdem gab es Zettel und Stifte mit der Möglichkeit, Gott einen Brief zu schreiben.
Stille - Ein Ort, um zur Ruhe zu kommen: Kerzen, gemütliche Sitzecke, Gebet, Bibeln, Bibelstellen auf Kärtchen um die Kerzen herum zum Mitnehmen.
"Bei mir könnt ihr euch so richtig ausruhen. Ich will euch nicht unter Druck setzen, ich möchte, dass es euch gut geht!" Jesus in Mt. 11,29-30
"Der Herr wird für euch streiten und ihr werdet stille sein." 2.Mose 14,14
Danken und Bitten - große Fläche mit "DANKE" bzw. "BITTE" als Überschrift und die Möglichkeit, hier einfach kreativ zu werden, dafür gab es Farben, Klebstifte, Scheren, Zeitschriften.
"Leute macht euch echt nicht über alles den Kopf, wenn ihr Probleme habt, dann geht damit zu Gott. Man kann ihn echt um alles bitten und sich auch bei ihm bedanken." Volxbibel
Deine Träume - hier konnten Träume und Wünsche aufgeschrieben und in ein großes Herz hineingelegt werden, außerdem gab es die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden.
Jeder hatte zunächst knapp eine Stunde Zeit, die Atmosphäre der Stationen zu genießen und mit Gott ins Gespräch zu kommen. Parallel dazu war nun auch wieder das Bistro geöffnet. Um 23.30 Uhr kamen nochmals alle zum letzten gemeinsamen Teil des Abends zusammen (Midnightpray). Hier wurden wieder einige Lieder gesungen, gemeinsam gebetet und ein Segen mitgegeben.
Die Jugendlichen, die nun nach Hause wollten oder mussten, wurden mit dem Segen entlassen, für alle Anderen, denen der Abend noch nicht genug war, ging es jedoch weiter. Knapp 30 Jugendliche nutzten diese Gelegenheit. Gegen 00.45 Uhr startete "Walk´n´Pray", eine Gebetsnachtwanderung durch den Wald am Fuß des Melibokus. An der ersten Station die unter dem Motto: "Gott und ich" stand, bekam nach einem kurzen Input jeder Teilnehmer ein kleines Gläschen mit einem Teelicht darin, bevor es durch den Wald weiter ging. Es folgten Stationen mit "Gott und meine Familie", "Gott und meine Freunde", "Gott und meine Stadt" sowie "Gott und unser Land", bei denen es jeweils einen kurzen Gedankenanstoß und auf dem Weg die Möglichkeit gab, eben dafür zu beten. Wieder im Gemeindehaus angekommen, verköstigte das Küchenteam die Jugendlichen mit Wackelpudding und warmem Kakao (Snack´n´ Pray). Nun konnte es sich jeder gemütlich machen, denn großes Kino war angesagt. Anschließend war kein Programm mehr geplant, es stand den Jugendlichen frei, Schlafen zu gehen oder die Angebote der Gebetsstationen weiter zu nutzen. Zu jeder vollen Stunde versammelten sich jedoch alle wachen Jugendlichen zu einem kurzen Impuls, gemeinsamem Beten bzw. Liedern. Um 8.00 Uhr stand "Lay´n´Pray", das Wecken, auf dem Programm. Gegen 8.30 Uhr gab es ein großes Frühstück und anschließend verabschiedeten sich die teilweise etwas müden, aber glücklichen Teilnehmer und Mitarbeitenden.
Termine
16. bis 17.01.2009 für die erste Veranstaltung dieser Art, weitere Termine innerhalb der Allianz-Gebetswochen der nächsten Jahre sind geplant.
Veranstalter
CVJM Zwingenberg e.V. , in Zusammenarbeit mit der ev. Kirchengemeinde
Ansprechpartner und Kontakt
Philipp Becker
1. Vorsitzender
Karlstr. 16
64673 Zwingenberg
06251/983428
philipp.becker@cvjm-zwingenberg.de
Lisa Weber
Jugendreferentin
Obertor 1
64673 Zwingenberg
06251/985200
lisa.weber@fishpost.de
Ausgangspunkt
Die Allianz-Gebetswoche ist in Zwingenberg eine Veranstaltung mit langer Tradition, an welcher verschiedene Gemeindegruppen, der CVJM und auch die kath. Kirchengemeinde teilnehmen. Leider hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass immer weniger und auch nur zumeist ältere Gemeindeglieder an den Gebetsveranstaltungen teilnehmen.
Daher kam im CVJM Zwingenberg die Überlegung auf, die Allianz-Gebetswoche allgemein attraktiver zu gestalten und speziell für Junge Menschen anzusprechend zu machen.
Projektgruppe
Jugendliche zwischen 14-20, hauptamtliche Jugendreferentin und ehrenamtliche Mitarbeitende des CVJM Zwingenberg und ehrenamtliche Konfi-Mitabeiterinnen der Kirchengemeinde. Während der Aktion wurden wir zusätzlich von einer Gruppe des Marburger Bibelseminars auf Gemeindeeinsatz unterstützt.
Ziele
Hauptziel ist, in der Allianz-Gebetswoche auch einen Raum für junge Menschen zu schaffen, um sich mit dem Glauben, mit Gott und dem Gebet auseinanderzusetzen, ein Punkt für junge Christen zum Aufzutanken und um Gemeinschaft mit anderen jungen Christen zu erleben.
Weiterhin soll diese Veranstaltung zu einer allgemeinen Aufwertung der Allianz-Gebetswoche und somit auch zu einem besseren Miteinander von Jung und Alt in der Gemeinde beitragen. Durch die Einladung auch über die Gemeindegrenzen hinaus soll sie auch der Vernetzung von Christen in der Region dienen.
Zielgruppe
Jugendliche zwischen 13-20 Jahren aus Zwingenberg, dem Umkreis (Dekanat), dem CVJM Kreisverband, Konfirmanden aus dem umliegenden Gemeinden
Jugendliche, die in Jugendgruppen o.ä. auf Jugendfreizeiten etc. dabei sind oder waren und schon Erfahrungen mit dem Glauben gemacht haben.
Konzeptionelle Einbindung
Die Jugendarbeit des CVJM bietet Möglichkeiten für junge Menschen, sich mit dem Thema Glaube zu befassen, der Zielgedanke des CVJM ist es, jungen Menschen die gute Nachricht zu vermitteln, daher passt ein solches Angebot gut ins Konzept.
Weiterhin ist die Veranstaltung in den Rahmen der Allianz-Gebetswoche eingebettet.
Unterstützung der Mitarbeiter
Begleitung in der gemeinsamen Vorbereitung. Es gab im Team einen guten Mix zwischen "Neulingen", erfahrenen Ehrenamtlichen und einer hauptamtlichen Kraft.
Öffentlichkeitsarbeit
Plakate, Flyer, die an den Schulen und in den Konfirmandenstunden verteilt wurden. Einladungen über das Internet, durch Briefe und Flyer an umliegende Kirchengemeinden. Berichterstattung bzw. Ankündigung in der Presse, Werbung auf anderen öffentlichen Veranstaltungen wie z.B. dem lokalen Weihnachtsmarkt.
Finanzierung
Die Verpflegung wurde zum Selbstkostenpreis verkauft, viel Material war vorhanden oder konnte ausgeliehen werden. Der verbleibende Fehlbetrag wurde durch den CVJM und die Kirchengemeinde getragen.
Auswertung / Erfolgskontrolle
In der Nachbesprechung wurde deutlich, dass das Ziel, Jugendliche zu erreichen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich mit dem Gebet zu beschäftigen, durchaus gelungen ist. Für einige war es eine neue Erfahrung, andere konnten auftanken und wieder etwas Neues mitnehmen. Die Gebetsstationen wurden sehr gut angenommen und genutzt und die Resonanz war durchweg positiv.
Nachwirkungen
Da die Veranstaltung durchweg positive Resonanz verlauten ließ, auch bei nicht direkt beteiligten Gemeindegliedern, ist eine Fortführung in den künftigen Jahren angedacht. Geplant ist auch, dass dies auch ein Teil eines Netzwerks von Veranstaltungen mehrerer benachbarter Gemeinden wird.
Verwendung der Preisgelder
Neben der Finanzierung weiterer jugendmissionarischer Events und der Unterstützung der Jugendarbeit im CVJM würden wir das Geld gerne für die Finanzierung der Hauptamtlichenstelle verwenden. Auch wenn die CVJM-Arbeit nach wie vor hauptsächlich ehrenamtlic
Kontakt-Email
philipp.becker(at)cvjm-zwingenberg.de
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