Projekt Mitte Berlin
Kurzbeschreibung:
Projekt Mitte Berlin möchte "Kirche zum Anfassen" für Kirchendistanzierte sein. Dazu wird ein "Eine-Welt-Edel-Trödel-Bücher-Bilder-Kontakt-Café" unterhalten, das fast täglich geöffnet ist.
Bilder:
Beschreibung:
Projekt Mitte ist seit vier Jahren in Berlin-Mitte aktiv. Ziel des kleinen Ladens ist, mit Menschen in einen ersten Kontakt zu kommen. Die Dinge, die zum Verkauf angeboten werden, sind hauptsächlich secondhand-Waren, die von Christen aus ganz Deutschland gespendet werden.
In einem Nebenraum des Ladens werden eine Reihe sehr verschiedener Programme angeboten - vom Brunch-Gottesdienst über asiatische Kochkurse bis hin zu Gemäldeausstellungen und Kleinkunst.
In allen Veranstaltungen werden Informationen über den christlichen Glauben weitergegeben oder den Zuhörern auch Gedanken zu biblischen Texten nahegebracht.
Der kleine Laden wird sehr gut angenommen. Menschen aus allen sozialen Schichten und weltanschaulichen Hintergründen kommen dort hin. Sehr oft erkundigen sich die Kunden nach dem Hintergrund des Ladens, wodurch die Möglichkeit entsteht, über Sinn und Ziel der Aktion zu informieren.
Christliche Schriften und die Veranstaltungsprogramme des Projekts werden dabei von den meisten Kunden gerne und interessiert angenommen.
Einige lassen sich dann zu einer der verschiedenen Veranstaltungen einladen. So vertieft sich der Kontakt. Bei manchen wird das Interesse so stark, dass sie sich zu den Bibelgesprächen einladen lassen, die wöchentlich stattfinden. So ist eine kleine Kerngruppe von Menschen entstanden, die beginnen, sich als eine kleine Gemeindepflanzung zu verstehen.
Erstaunlich ist, dass sich immer wieder Menschen, die zum Teil noch keine Christen sind, zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Projekt zur Verfügung stellen.
Der ausgeschriebene Preis würde uns sehr helfen, dieses schöne Projekt weiter auszubauen und zu intensivieren.
Projekt Mitte hat sich so gut bewährt, dass wir intensiv darüber nachzudenken, an anderer Stelle mit demselben Konzept zu starten.
Termine:
in Auszügen:
jeden Mittwoch Andacht und gem. Mittagessen der ehrenamtlichen Helfer. Abends Bibelgesprächsrunde.
An jedem ersten Sonntag Brunch-Gottesdienst. Einmal monatlich "Sing-Mit-Gottesdienst" = mehr Lieder und Musik, weniger Predigt.
Einmal in zwei Monaten "Business-Frühstück" mit für Geschäftsleute relevanten Kurz-Bibelarbeiten.
Einmal in zwei Monaten "Mittagsgedanken". Gute Suppe, danach eine Zeit der Besinnung für gestresste Leute.
Einmal monatlich "vocals" = lockeres Treffen von Gesangsbegeisterten.
Einmal monatlich christlicher Single-Treff - Themen, Gespräche, Bibelarbeiten und gemeinsame Unternehmungen.
Veranstalter:
Gemeinschafts-Diakonieverband Berlin e.V.
Ollenhauerstraße 99
13403 Berlin
Der GDVB ist ein Gemeinschaftsverband, der zum Gnadauer Verband zählt und sich als freies Werk innerhalb der EKBO versteht.
Ansprechpartner und Kontakt:
Johannes Weider, Verbandsinspektor und Projektleiter
Projektanschrift:
Bergstraße 80
10115 Berlin
Tel.: 030 - 417 46 866
Fax: 030 - 284 45 888
Projekt-Homepage:
Ausgangspunkt:
Die Projektinitiative ging vom Verbandsvorstand aus. Als sich eine Gemeinschaft im Bezirk Mitte mit einer Gemeinschaft im Prenzlauerberg zusammenschloss, nahm man dies zum Anlass, am Standort Mitte über ein missionarisches Projekt/ Gemeindegründungsprojekt nachzudenken. Man eröffnete einen Spendenfond und bat die Gemeinschaften des Verbandes, sich betend mit dem Gedanken auseinanderzusetzen, ob ein gemeinsamer Auftrag zu einem solchen Projekt gesehen wird.
Gleichzeitig wurde um Spenden für ein solches Projekt geworben.
Projektgruppe:
Ein Arbeitskreis des Verbandes und der Verbandsvorstand beschäftigten sich regelmäßig mit der Frage, wie das Ganze durchgeführt werden sollte.
Es war klar, dass das Projekt, wenn es zustande kommt, von Verbandsinspektor Johannes Weider und seiner Frau geleitet würde, weil beide bereits über internationale Erfahrungen im Start von Projekten und in der Gemeindegründung verfügten. Um sie scharte sich eine kleine Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich von Anfang an in dem neuen Projekt einbringen wollten.
Von Anfang an beteiligten sich Gemeindegelieder der anderen Gemeinschaften des Verbandes punktuell, aber rege an der Projektdurchführung.
Ebenfalls gab es von Anfang an eine Reihe von Menschen, die sich ehrenamtlich im Projekt einbrachten, obwohl sie keinerlei christliche Sozialisation hatten.
Ziele:
Mit Menschen, die keine Christen sind und keiner christlichen Gemeinde angehören, in Kontakt kommen, Vertrauen aufbauen, Glaubensinhalte vermitteln und sie bis zur bewussten Entscheidung zur Nachfolge Christi begleiten, um sie dann in einer Gemeinde zusammenzuführen.
Zielgruppe:
Bewusst Menschen ohne christliche Sozialistation oder mit abgebrochener christlicher Biografie. Es gelingt immer wieder, diese Zielgruppe zu erreichen. Lebensberatung ist hierbei oft der Schlüssel zu einer Annäherung.
Konzeptionelle Einbindung:
- Gemeinschaftsverband
Die kleine Kerngruppe ist fest mit den Gemeinschaften des GDVB verbunden. Glieder aus den verschiedenen Gemeinschaften kommen zu Besuchen und zur Mithilfe in das Projekt. Hauptamtliche des Verbandes übernehmen Vertretungsdieste zu den Veranstaltungen.
- Bund evangelischer Gemeinschaften
- Gnadauer Verband
- EKBO
Ansprechpartner und Kontakt:
Johannes Weider, Verbandsinspektor und Projektleiter
Projektanschrift:
Bergstraße 80
10115 Berlin
Tel.: 030 - 417 46 866
Fax: 030 - 284 45 888
Unterstützung der Mitarbeiter:
Die Motivation der Mitarbeiter leitet sich zunächst aus dem Missionsbefehl ab, der keinen bewussten Christen unberührt lässt.
Eine zweite Quelle der Motivation liegt im Reiz, etwas neues zu beginnen und zu gestalten.
Eine dritte Quelle ist die Lust der Mitarbeiter zusammenzuarbeiten.
Eine vierte Quelle der Motivation ist das gute Gefühl, etwas Sinnvolles, Wichtiges und Zukunftsweisendes zu tun.
Den Mitarbeitern stehen alle Fortbildungs-Seminare der Kirche, Gnadaus, des BeG und des Verbandes offen.
Es gib kein Belohnungssystem, aber der Projektleiter achtet darauf, dass Anerkennung in verschiedener Form geschieht und dass den Mitarbeitern in ihren verschiedenen Herausforderungen Unterstützung zuteil wird.
Öffentlichkeitsarbeit:
Flyer:
- allgemeine Projekt-Info
- Flyer zu den einzelnen Programmen
- 3-Monats-Veranstaltungsplan
- regelm. Presseinfo
- Rundmails
- Internetseite
In kirchlichen und nichtkirchlichen Publikationen taucht das Projekt immer wieder auf.
Finanzierung:
- Alle Veranstaltungen verzeichnen langsames aber stetiges Wachstum.
- Es tauchen immer wieder neue Gesichter auf.
- Es ist eine kleine Kerngruppe entstanden, die beginnt, Verantwortung zu übernehmen.
Das Projekt wurde vom Missionsbeauftragten der EKBO, Pfr. Filker besucht und sehr anerkannt.
Für 2009 wurde dem Projekt eine einmalige Unterstützung aus dem "Fond missionarischer Aufbruch" der EKBO zugesichert.
Nachwirkungen:
Das Projekt soll weiter wachsen, außerdem gibt es Überlegungen, das Konzept an anderen Stellen erneut anzuwenden




