Familien-Adventskalender der Evang. Kirchgemeinde Burgtonna
Kurzbeschreibung:
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns die Adventszeit neu zu erleben beim Familien-Adventskalender in der Christuskirche zu Burgtonna.
Jeden Abend wollen wir gemeinsam ein Türchen dieses Adventskalenders öffnen. Dazu treffen wir uns ab 1.12. montags bis samstags 18.00 Uhr (für ca. 20 Minuten) in unserer Kirche.
Sonntags öffnen wir den Kalender in den Gottesdiensten.
Eingeladen sind große & kleine Kinder, Bruder & Schwester, Mutti & Vati, Oma & Opa, Tante & Onkel und und und...!
Bilder:
Keine Bilder zur Verfügung gestellt.
Beschreibung:
(in Anlehnung an einen Zeitungsbericht 12.12.08)
Tägliches Adventskalenderfest in der Christuskirche zu Burgtonna
Die Weihnachtsgeschichte auf besondere Weise zu hören, egal ob Erwachsener oder Kind - allen wird dieser Geheimtipp anvertraut, insofern er nicht bereits eine Einladung mit der "Adventspost" erhalten hat.
Bereits zum dritten Mal in der Adventszeit begeht die evangelische Kirchgemeinde in diesem Jahr ein besonderes Fest: das von ihr ins Leben gerufene Adventskalenderfest. Seit dem 1. 12. wird jeden Abend in die beheizte Christuskirche zum gemeinsamen Öffnen des Adventskalenders eingeladen.
Schon mit dem gemeinsamen Warten vor der Kirchentür, an der ein großes Schild auf den jeweiligen Tag im Adventskalender hinweist, beginnt das Fest, denn erst 18 Uhr wird geöffnet. Und wer da alles wartet? Kinder im Kinderwagen werden herein geschoben, Kleinkinder, Schulkinder, Jugendliche, Muttis, Vatis, auch Omas und Opas - alle sind dabei.
Innen ist der Altar hell vom Kerzenschein erleuchtet. Vor der Kanzel brennen die Kerzen am Adventskranz. Von oben, aus der Mitte der Kirche, leuchtet ein Herrnhuter Stern.
Haben alle Platz genommen, erklingt das Begrüßungslied "Komm rein, wir feiern heute ein Adventskalenderfest für Groß und Klein". Anschließend zünden Kinder Kerzen an, so viele, wie der Tag am Adventskalender zeigt, und nun folgt ein gemeinsames Adventslied. Dann endlich ist es soweit - die Tür am Adventskalender wird geöffnet. Zu jedem kleinen transparenten Bild am Kalender gehört ein großes Bild, welches die Kinder der wöchentlich stattfindenden Christenlehregruppen vorher ausmalten und das am Abend neben dem Altar an einer Leine aufgehängt wird. Jetzt kommt er: Micha, der Hirtenjunge von Bethlehem. Frauen und Männer der Kirchgemeinde schlüpfen in diese Rolle und lassen ihn die Weihnachtsgeschichte erzählen, die sich von Tag zu Tag fortsetzt. Die Erwachsenen erhalten "extra" eine Geschichte - Gedanken aus dem Evangelium.
Wie es bei heutigen Adventskalendern üblich ist, erhält anschließend jeder Besucher eine kleine Überraschung - ein Tütchen Tee, das ein Bibelvers ziert, jeden Abend eine andere Sorte. Kinder dürfen aus einer Schale Süßes aussuchen - darauf wird natürlich auch gewartet. Ein gemeinsames Gebet und ein Segenslied beschließen den täglichen Familien-Adventskalender. In einem gebastelten "Wegweiser" kann jedes Kind seine Teilnahme bestätigen lassen. Dieser tägliche Fußstempel ist für sie eine schöne Möglichkeit, den Weg vom ersten Abend bis zum Heiligabend mitzugehen.
Gern kommt man wieder, Kinder wie Erwachsene - wie man hört, kommen täglich mehr - selbst an Regentagen scheut man nicht den Weg und das Warten vor der Tür... Verpassen auch Sie es nicht, an einem Abend in der Adventszeit dieses Wunder von der Weihnachtsgeschichte mit zu erleben.
(Am 3. Adventssonntag, 14.12.2008, um 13.00 Uhr wird während des Familiengottesdienstes nicht nur das Adventskalendertürchen geöffnet, sondern auch zu einem weiteren alljährlichen Höhepunkt eingeladen. Das Musical "Endlich Weihnachten", welches die Christenlehrekinder in den letzten Wochen und Monaten mit viel Begeisterung und Fleiß eingeübt haben, wird aufgeführt.)
Termine:
Täglich vom 1. - 24. Dezember
Veranstalter:
Evang.-Luth. Kirchgemeinde Burgtonna
Ansprechpartner und Kontakt:
Evang.-Luth. Kirchgemeinde Burgtonna
Am Wasser 138
99958 Burgtonna
Ansprechpartner:
Familie Köber
Am Wasser 138
99958 Burgtonna
Projekt-Homepage:
Ausgangspunkt:
Jesus hat uns in seine Nachfolge gerufen. Nachfolge heißt z.B. anderen Menschen von Gott und Jesus zu erzählen. In Gottesdiensten können wir das tun. Aber wie können wir die Menschen erreichen, die nicht zum Gottesdienst kommen?
Über ein Jahr reifte die Idee eines Familien-Adventskalenders im Kopf und im Herzen eines Gemeindegliedes unserer Kirchgemeinde. Dann erst sprach er unsere damalige Pastorin an und fand ziemlich schnell Zuspruch für diese Idee. Es folgte der nächste Schritt, dem Gemeindekirchenrat wurde das Projekt "Familien-Adventskalender" vorgestellt. Es stieß auch hier auf Zustimmung und wurde als Chance gesehen, Menschen mit Gott in eine Beziehung zu bringen. Damit war der Grundstein für unser Projekt gelegt .
Projektgruppe:
Der Pfarrer kann nicht alles alleine machen, schon gar nicht in der Advents- und Weihnachtszeit. So wurde aus dem Ideengeber nun der Konzeptentwickler. Mit Unterstützung seiner Frau, die die Kinderarbeit der Kirchgemeinde ehrenamtlich leitet, wurde das thematische und inhaltliche Konzept entwickelt, außerdem gab es Unterstützung durch die beiden Söhne. In diesem Rahmen wurden Einladungen und Plakate entworfen und verteilt. Für die Durchführung des Projekts konnten wir vier Gemeindeglieder und die Pastorin gewinnen. Zwei Jugendliche kümmerten sich allabendlich um Aufbau und Bedienung der Technik, unsere zwei ehrenamtlichen Kantoren wechselten sich beim Orgelspiel an der einzelnen Abenden ab. Die Kinder der Christenlehre malten im Vorfeld die einzelnen Szenenbilder der Abende aus. In jedem Fall sind hier auch die Menschen aus unserer Kirchgemeinde zu erwähnen, die unser Projekt durch ihre Fürbitte unterstützt haben.
Ziele:
Hauptziel (siehe auch Ausgangspunkt):
Außenstehenden Menschen unseres Dorfes Gottes Botschaft erzählen.
Ein weiteres Ziel ist es, dass wir in unseren Familien wieder zueinanderfinden, dass Jung und Alt gemeinsam durch die Adventszeit gehen und wir die Bedeutung der Weihnachtsbotschaft neu für uns erfahren. Der erste Advent liegt hinter uns, auf den zweiten Advent - die Wiederkunft Jesu - warten wir noch. Und bis sich Gottes Verheißung erfüllt, sollen noch viele Menschen seine Liebe und Zuneigung in ihrem Leben spüren.
Zielgruppe:
FAMILIEN in und außerhalb unserer Kirchgemeinde....
große & kleine Kinder, Bruder & Schwester, Mutti & Vati, Oma & Opa, Tante & Onkel und und und...!
Wie im Namen bereits erkennbar, richtet sich unser Projekt an Familien, keine Altersgrenzen nach oben oder unten. Und wenn eine ältere, alleinstehende Frau sich an den Abenden wie in einer Familie zuhause fühlt, oder wenn in der 2. Reihe eine junge Mutti mit ihren Sohn sitzt, daneben die Oma des Kleinen und auch noch die Uroma, dann ist das genau so gemeint und die Zielgruppe erreicht.
Konzeptionelle Einbindung:
Unser Projekt wurde 2008 das 3. Jahr in Folge durchgeführt. Es ist daher in unserem Gemeindeleben zu einem festen Bestandteil geworden. Wichtig war uns, dass der Familien-Adventskalender auch in die sonntäglichen Gottesdienste der Adventszeit eingebunden ist.
Ansprechpartner und Kontakt:
Evang.-Luth. Kirchgemeinde Burgtonna
Am Wasser 138
99958 Burgtonna
Ansprechpartner:
Familie Köber
Am Wasser 138
99958 Burgtonna
Unterstützung der Mitarbeiter:
Den Mitarbeitern wurde ca. 4 Wochen vor Beginn eine Mappe mit sämtlichen Materialien zur Vorbereitung und Durchführung übergeben. Für inhaltliche und organisatorische Überlegungen und Absprachen gab es zwei Zusammenkünfte im Team. Fragen wurden besprochen, event. Erfahrungen der Vorjahre ausgetauscht. Jeder wurde motiviert, seine eigenen Gaben einfließen zu lassen... Das gab den einzelnen Abenden trotz des immer wiederkehrenden Rahmens Abwechslung und Individualität.
"Belohnt" wurden die Mitarbeiter nach dem Projekt mit einem Dankeswort und einem kleinem Geschenk, außerdem hat wohl jeder einzelne für sich selbst neue Erfahrungen im eigenen Glauben und im Weitersagen sammeln können.
Öffentlichkeitsarbeit:
Burgtonna ist ein Dorf mit ca. 1000 Einwohnern, davon etwa 330 Mitglieder der Evang. Kirchgemeinde.
Das Projekt wurde auf vielfältige Weise bekanntgemacht:
- schriftliche Einladungen an alle Familien des Ortes
- Handzettel zum Mitnehmen und Weitergeben im Gottesdienst
- Abkündigungen in den wöchenlichen Gottesdiensten
- Plakate im ganzen Dorf verteilt
- Einladungen und Plakate im örtlichen Kindergarten
- Veröffentlichung im Gemeindebrief, auf unserer Internetseite und in der lokalen Presse
- und natürlich mündlich "Kommst du mit...?"
Finanzierung:
Das Projekt "Familien-Adventskalender" an sich können wir als Erfolg bewerten. Die Anzahl der allabendlichen Besucher überstieg unsere Erwartungen. Nach 3 Jahren stellen wir fest, dass wir kontinuierlich immer mehr werden. Zwischen 15 und 50 Teilnehmer konnten wir an den einzelnen Abenden zählen.
Im letzten Jahr lag der Durchschnitt bei 29 Besuchern. Das sind mehr Menschen als unsere momentanen sonntäglichen Gottesdienstbesucher. Für unser Projekt konnten wir nicht nur Gemeindeglieder gewinnen, sondern auch Menschen, die gar nicht zur Kirchgemeinde gehören. Innerkirchlich wurde unser Projekt sehr positiv bewertet. Auch aus umliegenden Kirchgemeinden gab es hin und wieder Besucher.
Fortsetzung soll folgen. In der Öffentlichkeit war es auch ein Gesprächsthema und wirkte noch bis in das neue Jahr nach. Übrigens gab es im Januar für alle Kinder, die an den einzelnen Abenden da waren, ein spezielles kleines Geschenk und einen Brief mit der "Advents-Post".
Nachwirkungen:
Der Familien-Adventskalender sollte unbedingt fortgesetzt werden. Wir überlegen, ähnliche Veranstaltungen regelmäßig über das ganze Jahr verteilt anzubieten, angedacht ist z.B. ein Lichtergottesdienst einmal im Monat samstagabends...
Datei-Anhänge:
Keine Dateien zur Verfügung gestellt.

