Gemeindekongress
Kurzbeschreibung:
Es werden 15 Seminare zu Glaubens- und Lebenshilfethemen in einem Zeitfenster von zwei Monaten (Februar und März 2009) für alle Alterstufen ab dem Konfirmandenalter angeboten. Gerahmt wird der Gemeindekongress von Eröffnungs- und Schlussgottesdiensten. Eine Auftaktveranstaltung mit Ministerpräsident a.D. Dr. Erwin Teufel ging voraus. Beworben wurde der Gemeindekongress mit einem Projektheft, das an alle Haushalte der beteiligten Gemeinden persönlich übergeben wurde. Durch eine Telefonaktion wurden alle Haushalte an das Projektheft und eine mögliche Anmeldung zum Gemeindekongress erinnert.
Bilder:
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Beschreibung:
Durch das Angebot zahlreicher Seminare in einem begrenzten zeitlichen Rahmen konnten Synergieeffekte bei der Bewerbung erzielt werden, da der Gemeindekongress zum Stadtgespräch wurde.
Die Möglichkeit, ein Seminar seiner Wahl zu belegen, erhöhte den Anreiz, sich zum Gemeindekongress anzumelden.
Die Seminare finden bewusst nicht nur in kirchlichen Räumen, sondern auch z.B. in der Schul-Mensa und dem kummunalen Bürgerhaus statt, um Schwellenängste herabzusetzen.
Nachdem ca. 460 Anmeldungen zu den Seminaren eingegangen sind bei ca. 3000 Evangelischen Gemeindegliedern in den beteiligten Kirchengemeinden, scheint dieses Konzept aufgegangen zu sein. Nach den ersten beiden Seminarwochen zeigt sich, dass die angemeldeten Personen auch zum größten Teil die belegten Seminare besuchen.
Durch den Seminarstil wollen wir erreichen, dass sich die Seminarteilnehmer gegenseitig kennenlernen und Kontakte knüpfen, die hoffentlich über den Gemeindekongress hinaus halten.
Wir verfolgen mit dem Gemeindekongress zwei Ziele:
1. Den Kongressteilnehmern soll praktische Lebenshilfe z.B. in Beziehungsfragen vermittelt werden.
2. Über den Kreis der Kerngemeinde hinaus sollen Menschen neu in Beziehung zum Glauben an Jesus Christus und zu den beteiligten Gemeinden gebracht werden. Da ein verhältnismäßig großer Anteil der Seminarteilnehmer nicht zu den Besuchern unserer Gottesdienste und sonstigen Gemeindeveranstaltungen gehören, ist ein erster Schritt hin zur Erreichung dieses Ziels getan.
Termine:
Z.Zt. laufen die Seminare des Gemeindekongresses bis Ende März 2009.
Am 29. März 2009 findet als vorläufiger Abschluss ein Abschlussgottesdienst mit dem Direktor des Seminars der Liebenzeller Mission, Dr. Volker Gäckle, statt.
Als Folgeveranstaltung ist der Jugendglaubenskurs "Sixpack" des Wörnersberger Ankers für das erste Quartal 2010 geplant.
Veranstalter:
Evang. Kirchengemeinden Haiterbach, Talheim, Ober- und Unterschwandorf, Liebenzeller Gemeinschaft Haiterbach, Liebenzeller Gemeinschaft Oberschwandorf, Gemeinde Gottes Haiterbach, Gemeinschaft Siloah Freudenstadt.
Mit Unterstützung der Kath. Kirchengemeinde Altensteig/Haiterbach, der Kath. Kirchengemeinden Talheim,
der Evang. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald,
der Volkshochschule Oberes Nagoldtal.
Ansprechpartner und Kontakt:
Evang. Pfarramt Haiterbach,
Pfarrer Albrecht Bahret,
Pregizergasse 2
72221 Haiterbach
Tel. 07456/342
Fax 07456/7390
E-Mail: A.Bahret@kg-haiterbach.de
Evang. Pfarramt Ober- und Unterschwandorf
Pfarrerin Annemarie Helwig
Gaisberg 1
72221 Haiterbach-Oberschwandorf
Tel. 07458/332
Fax 07458/367
Projekt-Homepage:
http://www.gemeindekongress-lebenswert.de
Ausgangspunkt:
Ausgangspunkt war die Überlegung, dass in der Vergangenheit Aktionen wie "Neue Schritte" und "neu anfangen" am nachhaltigsten in unserer Region gewirkt haben, was die Überschreitung der Grenzen der Kerngemeinde anbelangt. Während bei Großveranstaltungen der Übergang zur Phase der Nacharbeit in Glaubenskursen etc. Schwierigkeiten macht, scheint dies bei Aktionen im Seminarstil, wo sich die Menschen während der Seminarphase schon gegenseitig kennenlernen, einfacher zu sein.
In Anlehnung an die oben genannten Aktionen und den Bibelkongress "biblos", der im Jahr mit der Bibel (vorletztes Jahr) in Nagold stattfand, entwickelten wir die Idee eines Gemeindekongresses.
Projektgruppe:
Bei diesem Projekt wirken neben ca. 70 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Pfarrerin und der Pfarrer der beteiligten Kirchengemeinden mit, außerdem die Pastoren der Evang. Freikirchlichen Gemeinden und die Gemeinschaftsleiter der landeskirchlichen Gemeinschaften.
Ziele:
Der Gemeindekongress verfolgt im wesentlichen zwei Ziele:
1. Praktische Lebenshilfe durch Seminare z.B. zur Selbstfindung (Gabenseminar), zu Beziehungsfragen, zu Fragen des Älterwerdens
2. Menschen neu in Kontakt zum Glauben an Jesus Christus und zur christlichen Gemeinde bringen.
Zielgruppe:
Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger unabhängig von der Konfession ab dem Konfirmandenalter, insbesondere Menschen, die der Kerngemeinde fernstehen.
Zahlreiche Menschen, die nicht zur Gottesdienstgemeinde gehören, nehmen an den Seminaren des Gemeindekongresses teil. Inwiefern sie auch über den Gemeindekongress in Kontakt zur Kirchengemeinde bleiben, lässt sich noch nicht absehen.
Konzeptionelle Einbindung:
Der Gemeindekongress ist in das Projekt "Wachsende Kirche" und in das Jahr "Wachsende Kirche" eingebunden, das zeitgleich mit dem Gemeindekongress im Kirchenbezirk Nagold eröffnet wurde. Dekan Ralf Albrecht ist zugleich Referent eines Gemeindekongress-Seminars.
Ansprechpartner und Kontakt:
Evang. Pfarramt Haiterbach,
Pfarrer Albrecht Bahret,
Pregizergasse 2
72221 Haiterbach
Tel. 07456/342
Fax 07456/7390
E-Mail: A.Bahret@kg-haiterbach.de
Evang. Pfarramt Ober- und Unterschwandorf
Pfarrerin Annemarie Helwig
Gaisberg 1
72221 Haiterbach-Oberschwandorf
Tel. 07458/332
Fax 07458/367
Unterstützung der Mitarbeiter:
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter waren in die Themenauswahl für die Gemeindekongress-Seminare einbezogen.
Herr Fuchs vom Amt für missionarische Dienste der Württembergischen Landeskirche war zu einer Vorbereitungseinheit bei uns und hat uns sehr motiviert, den Gemeindekongress durchzuführen.
Auf jede Phase der Aktion (z.B. Verteilaktion des Projektheftes, Telefonaktion) wurden die Mitarbeiter durch eine Schulung vorbereitet und mit entsprechenden Merkblättern versehen.
Während der Seminarphase begleiten die ehrenamtlichen Mitarbeiter selbständig ihr Seminar, was bis jetzt reibungslos funktioniert.
Für die Zeit nach der Seminarphase ist ein Mitarbeiterfest eingeplant.
Öffentlichkeitsarbeit:
Öffentlichkeitsarbeit wurde auf folgenden Wegen betrieben:
- Über das Projektheft, das die Ausschreibung aller Seminare und zahlreiche Lebensberichte enthält.
- Wiederholte Artikel in der örtlichen Presse.
- Große Stellwände an den Ortseingängen der beteiligten Gemeinden.
- Über die Homepage der Aktion
- Durch die Telefonaktion zur Erinnerung an die Seminare des Gemeindekongresses.
- Durch die Auftaktveranstaltung mit Ministerpräsident a.D. Dr. Erwin Teufel
- Durch die Eröffnungs- und Schlussgottesdienste
Finanzierung:
Erfolgskriterien sind:
- Die hohe Beteilung am Gemeindekongress mit ca. 15% der evangelischen Einwohner (realisiert).
- Der Rücklauf der Auswertungsbögen, die an alle Seminarteilnehmer verteilt werden (noch nicht erfolgt)
- Die Nachhaltigkeit im Blick auf den Gemeindekontakt der Seminarteilnehmer (noch nicht absehbar)
- Das Zusammenwachsen der beteiligten Mitarbeiter aus den verschiedenen Kirchengemeinden, Gemeinden und Gemeinschaften (eine positive Entwicklung ist im Gang).
Kirchliche Mitarbeiter, die von dem Projekt Kenntnis bekommen haben, zeigen großes Interesse an Informationen über den Verlauf und die Nachhaltigkeit des Projekts.
Die Tatsache, dass Ministerpräsident a.D. Dr. Erwin Teufel sich am Gemeindekongress beteiligte, und die Unterstützung des Projekts mit Räumlichkeiten durch die bürgerliche Gemeinde spricht dafür, dass der Gemeindekongress in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird.
Nachwirkungen:
Lässt sich noch nicht absehen.

